19.6.13 Ward3 (Normalstation)

Diese Station befindet sich im dritten Stock des hinteren Hauptgebäudes. Sie umfasst 30 Betten (einige Krabbler, aber meist normale Betten) wo bei Bedarf auch zwei Kinder mit Mütter in einem Bett schlafen, denn nun zum Beginn der Regenzeit steigt die Patientenzahl (aktuell um die 170, sonst 130) im Krankenhaus. Bei Krabblerbetten schlafen die Eltern auf Holzbänke. Auf dieser Station war ich zum Anfang am meisten tätig, da dort zwei retadierte Waisenkinder, Grace und Olu lagen. Jetzt sind sie im wirklich schön gelegenen Heim "Rainy Season", wo ich vor zwei Wochen die Möglichkeit hatte, sie zu besuchen. Jeder teilt sich ein Zimmer mit noch einem Kind und zur Nacht schläft ein Caregiver bei Ihnen im Zimmer. Von dem wirklich schön angelegtem Komplex war ich positiv überrascht, die gesunden Kinder besuchen von dort die Schule und haben die Möglichkeit draußen Fußball oder Basketball zu spielen. Da es im Krankenhaus so üblich ist, das nur Kinder mit Mutter zur pflegerischen Versorgung aufgenommen werden, mussten dort andere Mütter dieses für Grace und Olu übernehmen. So hatte ich hier intensiveren Kontakt zu den Eltern und ich konnte von Ihnen viel über die Krankenhausstrukturen erfahren. Zum Beispiel, das die stationären Patienten nur die Toiletten Outside, außerhalb der Station, hinter dem Hauptgebäude am Waschplatz benutzen dürfen. Dies kostet 1Blog (hundert Leone) sowie das Töpfchen ausleeren ebenfalls 1Blog, das kann bei Durchfall ganz schön teuer werden oder es heißt sammeln. Für das Duschen zahlt man 2Blog und Wäsche waschen, wo sie Waschmittel selbst mitzubringen haben und wir reden hier von keiner Waschmaschinenbenutzung ebenfalls 2Blog. Hintergründe dafür sind das die Inside Toiletten oft sehr verschmutzt und defekt waren und nun für das Personal unter Verschluss sind, die Toilettenfrauen kein Geld oder nur sehr wenig vom Gouverment erhalten und somit eine Aufwandsentschädigung für die Wartung erhalten. Die offizielle Version der Klinikleitung bei unserem letzten Meeting, ist natürlich, dass die Toiletten nur von den Outpatients benutzt werden und alle Inpatients die Toiletten der nahegelegenen Station benutzen können. Dazu muss ich sagen, das ich selbst gesehen habe, das die Toiletten wochenlang abgeschlossen waren, aber ein paar Tage vor dem Meeting plötzlich wieder offen, da wir auf höchster Ebene (Klinikleitung) nachgefragt hatten. Auch gibt es immer Probleme mit der Krankenhauswäscherei, die angeblich zu wenig Waschmittel von der Matron erhält und so nicht mit der Reinigung hinterherkommt. Diese sagt wiederum, sie gibt genug herraus, aber leider wird lieber entgeltlich Wäsche von Privatpersonen gewaschen. Vor der Wäscherei allerdings wird abgepacktes Waschmittel durch die Chefin an die Eltern verkauft, die nun seit zwei Monaten die Bettwäsche selber (ausgenommen ER und ICU, da die Kinder dort zu krank und nur kurz liegen) waschen sollen. Hinzu kommt das seit 5 Monaten die große Waschmaschine defekt ist, der große Trockner vom Personal nicht bedient werden kann und so behauptet wird er sei ebenfalls defekt. Die Kinder hierauf Ward 3 liegen meist durch Tuberkulose, Sepsis und schwere Malaria über mehrere Wochen und Monate im Krankenhaus.  Auf dieser Station findet man motivierte und leider auch weniger motivierte Schwestern, was sich in der Arbeitsqualität widerspiegelt. So werden oft i.v. Medikamente nicht gegeben, Überwachungen sind mangelhaft, es erfolgen schlechte oder besser keine mündlichen Übergaben, oft noch mangelhafte Dokumentation und bei plötzlichen Problemen im Ablauf wird nicht selbständig nach Lösungen gesucht, das Mitdenken fehlt einfach. Aber dies ist bis auf der SCBU, auf jeder Station gleich, nur einige Schwestern bilden die Ausnahme. Ich habe zur Zeit das Gefühl ich drehe mich im Kreis. Hier mal ein paar Episoden:
  1. Ein Kind liegt schlapp im Bett und die besorgte Mama spricht einen an, man schaut in die Kurve. Hmm... schwere Malaria und Anämie, der HB ist immer noch niedrig bei 5,3, das Kind sollte vor zwei Tagen eine zweite Bluttransfusion erhalten. Komisch hat es nicht erhalten, keine Information dazu in den Berichten der Schwestern sowie Ärzte. Keine Hb-Kontrolle.  Auf Nachfrage staunt, die am Tisch sitzende, betreuende Schwester auch. Die Mutter, die kaum Englisch spricht, wird laut an den Tisch zitiert und es stellte sich heraus, das sie selbst aus gesundheitlichen Gründen nicht selber spenden kann. Der Mann sehr weit weg in einem Dorf wohnt und sie nicht nochmal soviel Geld hat (70.000,- Leone), um jemanden von der Straße zu fragen. Sie war alleine bei der Blutbank und ohne Blutspende erhält man kein Blut, aber wenn es medizinisch dringend nötig ist gibt es auch Ausnahmen, darum soll auch immer eine Schwester mitgehen. Nun frage ich mich, warum war keine Schwester dabei, warum ist es niemanden aufgefallen und wenn bei der ersten Bluttransfusion nur 140ml Blut gegeben wurden,  jetzt nochmal 90ml gegeben werden sollten und sie beim ersten mal einen Spender hatte, wo ja immer ca. 500ml abgenommen werden, dann ist doch noch was übrig? Die Schwester zuckte nur die Schultern, schließlich war sie die anderen beiden Tage nicht im Dienst, dieses sich nicht zuständig fühlen ist hier ständig. Stattdessen meckerte sie kurz mit der Mutter auf Krio, so das bei ihr die Tränen rollten. Unsere ärztliche Kollegin Anne veranlasste noch am selben Tag eine erneute Hb-Kontrolle und zum Glück war der Hb schon wieder auf 9,3 gestiegen und dem Kind ging es am nächsten Tag besser.
  2. Ein retadiertes elternloses Kleinkind aus einem Heim lag schon ein paar Tage mit Caregiverin stationär, plötzlich war sie angeblich ohne Bescheid zu geben weg. Das Kind hatte nun keine Pampers, keine Milch und kein Brei. Was nun? Der einfachste Weg, es wird mir gesagt. Ja schön, aber Cap Anamur macht keinen Einzelsupply, musste ich hier auch erst lernen. Ich wusste das in der Kurve ein Blatt mit Adresse und Telefonnummern von der betreuenden NGO und der Caregiverin ist. Also wo ist die Kurve? Nicht da, also suchen. Sie wird gefunden und wir schauen aufs Blatt, es steht alles da. Also sage ich, ihr müsst dort anrufen und nachfragen. Das nächste Problem kein Telefon. Ich schaue mich um, überall Handys in der Steckdose. Ja, da sind aber überall keine Units drauf. Gut, dann geht zur Stationsschwester, hat auch keine Units. Dann müsst ihr mit der Matron sprechen und das Problem schildern, vielleicht weiß sie Rat, von wo aus ihr telefonieren könnt. Meine Aufgabe besteht besonders darin, die Selbständigkeit zu schulen, denn in ein paar Jahren wird Cap Anamur das Projekt beenden und die Schwestern müssen wirklich lernen, sich selbständig um Problemlösungen zu kümmern. Dann kann plötzlich doch von einem Handy angerufen werden und es heißt die NGO ruft gleich zurück. Nach zwanzig Minuten wurde alles besprochen und am nächsten Tag kommt jemand von der NGO und bringt die benötigten Sachen mit. Also geht doch, bis dahin helfe ich dann gerne mit den benötigten Sachen aus und was die elterliche Versorgung wir füttern und wickeln betrifft, kamen die Schwestern sogar von alleine darauf, dies erstmal zu übernehmen. Super, alle waren zufrieden, besonders der kleine Patient, denn er brauchte nicht mehr vor Hunger weinen.
  3. Einer Mutter fällt eine Medikamentenflasche runter und zerbricht in meinem Beisein als ich kurz vor Feierabend nochmal über die Stationen gehuscht bin. Am nächsten Tag, 24 Stunden spricht mich die Mutter an, das sie die Medizin (Vitamin B) nicht geben kann, da die Flasche ja kaputt gegangen war und sie diese in den Müll geworfen hatte. Aussage der betreuenden Schwester, die Pharmacy wollte nur eine neue Flasche gegen die Zerbrochene tauschen, die sie nun nicht mehr hatte. Auch hier konnte ich helfen, der Arzt und die Schwester füllten mir ein neues Rezept aus, der Pharmacy erzählte ich von der zerbrochenen Flasche und bekam eine Neue.
  4. Bei Durchsicht des Kühlschranks fällt mir auf, das die darin befindlichen Plastikboxen für die darin gelagerten aufgelösten i.v. Medikamente sehr schmutzig sind. Auf Nachfrage heißt es, es kommt seit dem Vortag kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn der Station und man kann somit die Boxen nicht reinigen. Auch hier fällt mir sofort eine Lösung ein, man holt sich Wasser von einer anderen Station. Nächste Anmerkung der Schwester  es gibt keinen Eimer oder ähnliches für den Transport. Ich schaue mich um und mir fällt sofort eine leere Waschschüssel ins Auge und wir nehmen diese. Gemeinsam gehen wir auf die direkt darunter liegende Station Step Down und siehe da, sie haben Wasser und einer Reinigung steht nichts mehr im Wege.

Auf dieser Station habe ich zwei nette Schwesternschülerinnen kennen gelernt, die wirklich sehr interessiert und motiviert waren, besonders was Grace betraf. Beide werden dieses Jahr im Herbst mit ihrer dreijährigen Ausbildung fertig und wollen dann im ODCH oder Connertz anfangen zu arbeiten.  Erwähnen möchte ich hier noch einen ruhigen Jungen namens Samuel, 9Jahre, der weit außerhalb von Freetown mit seiner Familie lebt und einige Wochen auf dieser Station seinen kleinen Bruder mitversorgt hat. Ich habe ihn diesen oft wickeln und füttern gesehen, wogegen ich seine Mama selten angetroffen habe.  Das Thema Schule war ihm unangenehm, aber er hat mir versichert, sobald er wieder zu Hause ist, wird er diese wieder besuchen. Er hat sich immer sehr gefreut mich zu sehen und einmal hat er mich sogar umarmt, einfach so. Ich mochte Samuel und denke noch manchmal an ihn. 



das ODCH


die beiden Schwesternschülerinnen und Grace


meine lieben Eltern von Ward3


der immer freundliche Olu

24.6.13 20:20


8.6.13 SCBU (Neonatologie)

Diese Station befindet sich etwas abseits auf dem Krankenhausgelände in einem Nebengebäude. Am Eingang sitzt immer "Mister Always" ein älterer freundlicher Mann von der Sicherheit, natürlich heißt er nicht so, aber er will gern so genannt werden. Diese Station läuft im Gesamtbild ganz gut. Die Staff-Nurse (Stationsschwester) Zainab ist sehr nett und man kann auch sagen kompetent, was man als Vertretung der Matron (Pflegedienstleitung) auch sein muss. Was mir sehr an ihr gefällt ist, dass sie sich für ihre Station sowie für ihre Schwestern einsetzt und dies ist für eine gute Zusammenarbeit sehr förderlich. Ebenso motiviert ist Mamuzu eine Nurse in charge (Schichtleitung) und Mentorin, die ich durch ihre besonders herzliche Art sehr mag. Die Schwestern sind hier größtenteils motiviert und der Arbeitsaufwand höher als auf den anderen Stationen, da sie nur zum Stillen, den Müttern die Babys herausgeben. Diese schlafen in einem noch in sich geteilten großen Vorraum, den man erstmal passieren muss, um auf die Station zu gelangen und sie haben dann die Möglichkeit in einem größeren Stillraum seitlich vor der Station zu stillen. Babys die nicht gestillt werden können, müssen in kleinen Schlückchen aus der Tasse trinken oder werden über eine Magensonde ernährt. Nach der Mahlzeit werden sie oft fürsorglich etwas höher gelagert. Manche Babys haben schon Ohrringe und einige aus religiösen Gründen ein kleines Garnknäuel auf dem Kopf, wo man aufpassen muss, das es bei der Versorgung nicht herunterfällt. Hier auf Station habe ich das erste Mal ein Baby mit einer Enzephalozele gesehen, welches durch Folsäuremangel wohl öfters vorkommt. Es verstarb drei Tage später. Gestern wurde ein Baby ohne beide Arme geboren, es wirkt sonst sehr munter, meldet sich lautstark zu den Mahlzeiten, hat aber leider bisher noch kein Urin gelassen. Da auf der ICU ein Sonographiegerät existiert, wird sicher bald nachgeschaut, ob weitere organische Fehlbildungen vorhanden sind. Die sehr junge Mutter wollte bis jetzt ihr Kind noch nicht sehen. Die kranken Babys kommen aus der unmittelbar daneben gelegenen Entbindungsklinik  "Princess Christian Maternity Hospital" oder sie kommen von außerhalb. Darum wird die Station auch in vier kleine Räume geteilt. In OUTBORN ÜBERWACHUNG, OUTBORN INTENSIV, INBORN INTENSIV und INBORN ÜBERWACHUNG. Direkt integriert haben sie auch ihre eigene Pharmacy. Oft leiden die Babys an Sepsis, Sauerstoffmangel, Untergewicht oder kommen zu früh auf die Welt. Das kleinste Baby, das ich bisher gesehen habe, wog gerade mal 450g und letztens war ich erstaunt, wie eine Schwester bei einem 600g Baby gleich beim ersten Versuch erfolgreich einen i.v. Zugang in die Hand legte. Leider ist die Maximaltherapie mit Wärmelampe, Sauerstoffgabe über Oxygenkonzentratoren, Flüssigkeitszufuhr und Medikamenten sehr begrenzt und die Überlebenschance für so kleine Babys gleich Null. Es existieren zwei Inkubatoren, die jeweils in den intensiveren Bereichen stehen, aber noch nicht im Einsatz sind und so liegen alle Babys in kleinen Babybetten. Da hier nicht alle Babys kontinuierlich am Monitor sind, sondern zu vierstündlichen Zeiten mit Hilfe eines Pulsoxymeters überwacht werden, hatte ich bei einem Rundgang schon mal ein Baby tot, unter Fototherapie, neben seinem Zwillingsbruder in seinem Bett gefunden und musste dies den Schwestern erst mitteilen. Auf der Station gibt es seit zwei Wochen einen motivierten jungen Arzt, der schon zwei Babys intubierte, welche aber nachhaltig ebenfalls keine Chancen hatten und ich die Gelassenheit der Schwestern bei einer Reanimation etwas verstehen kann. Aber dennoch war ich während der Intubation überrascht, das ich dies mit dem Arzt allein machen musste und alle Schwestern plötzlich anderweitig beschäftigt waren. Nachdem dann eine Schwester durch Bebeutelung den Posten der Beatmung bekam, musste man sie mehrfach daran erinnern, sich nicht durch Gespräche mit den Kollegen ablenken zu lassen, immer weiter kontinuierlich zu bebeuteln und sich auch ablösen zu lassen. Die verstorbenen Babys werden in ein Tuch gewickelt und dann später von den Angehörigen in einem Karton abgeholt. Die Aushändigung durch die Schwestern wirkt eher kühl und teilnahmslos. Aber das liegt sicher an den hohen Sterberaten und den generellen Umgang mit den Eltern, denn der Ton ist Ihnen gegenüber oft sehr schroff.


ein Blick vom Eingang der Station



24.6.13 20:34


10.06.13

Seit einer Woche hat sich unser Team mit Astrid (Kinderkrankenschwester) und Ole (für Logistik) wieder vergrößert. Wir waren zusammen schon am Strand und ich konnte schöne lebende Muscheln, die vom Meer angespült wurden, beobachten. Ich war fasziniert wie schnell sie sich in ihr "Häuschen" zurückzogen und sich in den Sand vergruben. Auch haben wir einen Delphin mit drei Einheimischen im Meer gesehen, der von einem größeren Mädchen, als großen namenlosen Fisch beschrieben wurde, der Menschen rettet, indem sie sich an der Flosse festhalten und ans Ufer gebracht werden. Am Samstag waren wir alle zusammen beim Fußballspiel Sierra Leone gegen Tunesien, ein Qualifikationsspiel für die kommende WM 2014. Da unsere Zeit sehr knapp war, fuhren wir alle mit Okada Bikes und da mein Fahrer meinte, der Erste sein zu müssen, hatte mein Schutzengel gut zu tun. Vor dem Stadion gab es ein paar unschöne Szenen, wo Polizisten einige Menschen, auch Kinder gewaltsam mit Gürtelhieben vertrieben, aber die Hintergründe blieben mir unbekannt. Das Spiel war ganz spannend und endete unglücklich 2:2, da Tunesien in der letzten Minute den Ausgleich schoss und das andere Tor durch ein Elfmeter fiel, da der Schiedsrichter ein Handspiel der Sierra Leonier sah. Anschließend fuhren wir nochmal ins "King David" und ich hoffte insgeheim, dass nochmal der Verkäufer mit den schönen Decken vorbei kommt, denn das letzte mal hatten Anne und ich nicht so viel Geld dabei, da wir spontan nach einem Besuch im "Rainy Season", einem Heim für obdachlose Kinder, Sehnsucht nach Strand hatten. Aber diesmal kam nur ein Verkäufer mit Süßigkeiten und einer mit Zigaretten vorbei. Meist versuchen immer abwechselnd Leute irgendwelche Sachen zu verkaufen  z.B. Zeitschriften, CD's, Hütte, Taschen, Strandtücher, Schmuck und Schuhe. Sie dürfen die Strandbar nicht betreten und laufen dicht außen entlang, aber sicher lag es diesmal daran, das es schon spät war.
Für Sonntag stand eine moslemische Hochzeitsfeier von einer Schwester der SCBU auf dem Programm. Nachdem wir uns alle in unsere "schicken" Kleider gezwängt hatten und im Aufbruch waren, zog sich plötzlich der Himmel zu. Unglaublich in ein paar Minuten von sonnig warm in trübes grau, ein starker Wind kam auf und es begann stark zu regnen. Die Fenster knallten zu, unsere Plastikstühle auf dem Balkon flogen von einer Ecke in die andere, so dass wir einige zur Sicherheit reinstellten. Während  ich den starken Regen filmte, flog plötzlich eine große Holzbank von unserem Dach, die nur sehr knapp drei Menschen auf der Straße verfehlte. Das war für uns alle ein Mega-Schreck, denn sie hätte jemanden tödlich treffen können. Es war sowas von knapp. Die schwere Holzbank kam nicht von unserem komplett gesicherten umzäunten Dach, sondern die hatte ein Bauarbeiter von außen am Dachrand stehen gelassen. Vor unserem Haus und in einer Querstraße hatten wir kurzzeitig sogar einen fließenden Fluß. Da wir zeitlich nun schon sehr überfällig waren und der Weg nun noch beschwerlicher schien, entschieden wir uns für das zu Hause bleiben. Unser Generator auf dem Dach stand auch unter Wasser, hoffentlich ist kein größerer Schaden entstanden, da wir zeitweise oft Stromausfall haben und abends zwecks Pflege der heimatlichen Kontakte auf ihn angewiesen sind.



beim Fußballspiel mit meiner neuen Kollegin Astrid






und wieder "schicke" neue Kleider




sehr beeindruckend







bei dem Gewitter wird sogar die Nacht zum Tag




die Haganstreet für kurze Zeit ein Fluss

24.6.13 20:35


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